Roger - 13. Februar 2026
Einfach (aber) raffiniert!
Kochen beginnt mit Zutaten, Mengen, ist Handwerk und macht satt.
Emotionen kommen nicht in Millilitern oder Kilogramm dazu, sondern werden über die verbundenen Emotionen und Erinnerungen transportiert. So auch heute an Rogers Chochete. Er hat uns tief aus den Erinnerungen seiner Familie ein Rezept mitgebracht, das ihn berührt und tief mit seiner Familie verwurzelt ist. Zum einen hat er den vermutlich besten oder zumindest zweitbesten Kartoffelsalat, inspiriert von dem seiner Mutter, als Begleiterscheinung an seinem Hauptgang mitgebracht.
Der unscheinbare Star ist aber der sogenannte Schwabenknödel. Da es sich um ein familiär überliefertes Rezept handelt, feiert dieser runde Kloss heut Internetpremiere und tritt von hier aus vielleicht einen Siegeszug um die Welt an. Der Schwabenknödel kommt aus der Kriegszeit des letzten Jahrhunderts, wo andere unter den Siegeszugs-Fantasien zu leiden hatten, Auch in der Schweiz waren die Lebensmittel rationiert und teils nur mit den begehrten "Märkli" zu bekommen. Da wurden nebst Mehl, Eiern auch Cervelats zugewiesen.
Zu dieser hatte die Familie von Roger eine aus dem benachbarten Schwabenland stammende Nachbarin, die mit diesen typisch schweizerischen Cervelats nicht viel am Hut hatte und eine Möglichkeit suchte, diese in ihrer der Küche unterzubringen. Aus dieser Not heraus wurde der Schwabenknödel erfunden. Eine einfache, währschafte Mahlzeit mit Kartoffeln, altem Brot, Zwiebeln und dem nationalen Alleskönner: Aromat.
Umrandet wird die tellergewordenen Erinnerung mit einfachen kulinarischen Vor- uns Nachspeisen, welche sehr gut auch in die damalige Zeit passen.
Das Menü im Einzelnen
- Marronisuppe mit Salsiz
- Schwabenknödel mit Kartoffelsalat
- Apfel im Schlafrock mit Marzipan-Nuss-Cranberry-Füllung
Marronisuppe mit Salsiz

Schwabenknödel mit Kartoffelsalat

Apfel im Schlafrock mit Marzipan-Nuss-Cranberry-Füllung













